Heimat, deine Sterne

Leben und Sterben des Erich Knauf - Eine Biografie

 

Erich Knauf war einer der schillernden Publizisten der 1920er- und 1930er-Jahre. Er arbeitete als Journalist, Autor und Liedtexter. Als Redakteur einer Tageszeitung in Plauen entdeckte er den Zeichner Erich Ohser (alias e.o.plauen, bekannt für seine Vater und Sohn-Comicgeschichten) und wurde ein enger Freund Erich Kästners. 1928 wechselte Knauf als literarischer Leiter zur Büchergilde Gutenberg nach Berlin. Unter seinem Lektorat erschienen proletarische Romane. Er förderte den Schriftsteller B. Traven, sorgte für die Veröffentlichung der sozialkritischen Romane des US-Autors Upton Sinclairs und ließ verstärkt sowjetische Literatur übersetzen.
Seine Kritik an einer „Carmen“-Aufführung brachte ihn 1934 in Schutzhaft im KZ Oranienburg. Von 1936 bis 1944 arbeitete er als Pressechef bei einer Filmproduktionsfirma. Im März 1944 denunzierte jemand Knauf als auch Erich Ohser. In der U-Haft beging Ohser Selbstmord, Knauf wurde wegen „defätistischer (abwertender) Äußerungen“ zum Tode verurteilt und am 2.Mai 1944 hingerichtet.

Nach jahrelanger Recherche entstand diese Biografie des Mannes, der den Text zum Lied „Heimat, deine Sterne“ schrieb. Der Text dieses Liedes, das in den Wunschkonzerten der Wehrmacht so oft gesendet wurde, stammt von Knauf und wurde von Werner Bochmann vertont. Die beiden hatten das Lied ursprünglich für den Film „Quax, der Bruchpilot“ mit Heinz Rühmann vorgesehen und nicht damit gerechnet, dass es ein Front-Schlager wurde.
Die Biografie von Knauf offenbart die Überlebensstrategien eines linken Publizisten in Zeiten des aufkommenden Nationalismus der 30er-Jahre. Wie radikalisiert und menschenfeindlich diese Welt wurde, zeigt auch der tragische Tod Knaufs. Am Ende kostete schon ein Witz das Leben. Die Kosten für die Hinrichtung stellten die NS-Gerichte der Witwe in Rechnung. 585,74 Reichsmark sollte sie für die Ermordung ihres Mannes zahlen...

 

ISBN: 978-3-86408-242-9

260 Seiten, Hardcover, 1. Auflage

Erschienen: 07.03.2018, Vergangenheitsverlag Berlin


       Der Mensch hat zwei Augen

            Damit er auf dem einen blinzeln kann

                            - Aphorismen -

 

Wären Lügen Nagelkissen, benötigten viele ein neues medizinisches Fachgebiet: die Gesäßchirurgie.

Eine Frau kann drei Sachen auf einmal erledigen.
Drei Sachen auf einmal erledigen einen Mann.

Wenn einer im freien Fall nach oben stürzt,
kann es sich nur um einen Politiker handeln.

 

Die Umgang mit mir haben, sagen: Er schreibt Bücher.
Aber sonst ist er ein guter Kerl.

 

Sie können das Buch von vorn nach hinten, von hinten nach vorn, von der Mitte nach hinten oder von der Mitte nach vorn lesen. Immer werden Sie Gedanken entdecken über unser Leben, unser Tun und Lassen, aber auch über unser Unterlassen. Eines werden Sie bei Eckert immer finden: Unsere Welt aphoristisch betrachtet.

 

ISBN (eBook):  9783958940536                        9,99 €
ISBN (Buch):    9783958940529                      12,99 €

Erschienen / Verlag:    September 2017 / OMNINO Verlag Berlin, Originalausgabe, 120 Seiten, Taschenbuch

 

Buchpremiere: 18.10.2017, 19:00 Uhr, Stadtbibliothek Meerane


Aus der Traum ?

Plädoyers gegen den Verfall der Natur

 

In 25 pointierten und meistens satirischen Geschichten wendet sich Wolfgang Eckert keineswegs hochwissenschaftlich an die Leser, indem er seine Sorgen um den Verfall der Natur und die stetige Erwärmung des Klimas ausspricht und dies im Zusammenhang mit den oft egoistischen Interessen großer Industriestaaten sieht. Das Fragezeichen im Titel seines Buches möge eine Vision bleiben und nie zur Wirklichkeit werden:

" ... Und die Erde triebe dann durch das All, grau wie Asche. Die anderen Farben, das zarte sensible Blau, erloschen. Und es gäbe keine Generation mehr, die über ihre vorigen Generationen berichten könnte. Aus der Traum."

 

ISBN:  978-3-958940-44-4

Erschienen / Verlag:    April 2017 / OMNINO Verlag Berlin, 1. Auflage, 148 Seiten, Taschenbuch

 

Buchpremiere: 10.05.2017, 19:00 Uhr, Stadtbibliothek Meerane

Nachlese zur Buchpremiere

Vorabinformationen aus "Ossietzky", Heft 23/2015

 


Der Kinderbaum

Roman

 

Die Kindheit ist eine Quelle für alles spätere Leben. Wenn eine Mutter in ihrer Kindheit keine Liebe erfuhr, kann sie eine solche auch nicht an ihre Kinder weitergeben. Sie besitzt ihre Kinder, aber sie liebt sie nicht. Es entsteht ein krankhaftes Verhältnis. Es gibt nichts Schlimmeres wie Eigensucht als Ersatz für eine verlorene Kindheit. Aber es gibt auch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Fällen benachteiligter Väter. Die eigentlich Geschädigten aus solchen tragischen Missverhältnissen sind die Kinder. In diesem Roman ist es Franz Weidauer. Wie in Brechts »Kaukasischen Kreidekreis« wird an ihm gezerrt. Und wenn es keinen klugen Richter wie Azdak gibt, nimmt das Schicksal einen Lauf, gegen den nicht einmal Ämter etwas ausrichten können. In eine Last aus Lügen verstrickt, sucht Franz Halt. Und wie ein Mensch, der ins Moor geraten ist, versinkt er langsam darin. Wolfgang Eckert erzählt diese Geschichte von Verstrickungen und Versäumnissen der so genannten Erwachsenen in leisen Tönen, hinter denen sich eine dramatische Tragik verbirgt. Und wenn es nur einen solcher Fälle gäbe, wäre es schon einer zu viel. »Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt«, schrieb Albert Einstein.

 

ISBN:  Paperback 978-3-864363-90-0,  Hardcover 978-3-864363-91-7

Erschienen / Verlag:     01. 05. 2015 / Ingo Koch Verlag Rostock

 

Buchpremiere:

Buchpremiere "Der Kinderbaum", 11.06.2015, Meerane

Stefan Fritzsche zur Buchpremiere "Der Kinderbaum", Meerane 2015

 


Rettet die Clowns !

 

Der gebürtige Meeraner Wolfgang Eckert legt nach seinen 2010 erschienenen Lebenserinnerungen „Das ferne Leuchten der Kindheit“ nunmehr eine lyrische Auseinandersetzung mit den Erfahrungen seiner Generation vor. Eckert, der das Handwerk eines Webers erlernte und auch das des Schreibens beherrscht, wuchs in einer Welt auf, in der man das Wort „Realwirtschaft“ noch nicht kannte. Sein Unbehagen mit einer von der „Finanzwirtschaft“ dominierten Welt ist ein durchgängiges Moment dieses Bandes. Doch zugleich sieht Eckert, der in der Tradition berühmter Vorgänger steht, in der Poesie jene Kraft, die ihm und uns ein humanes Überleben zu ermöglichen vermag. Witz und Ironie bietet Eckert auf, um uns für sein emanzipatorisches Projekt zu gewinnen: Rettet die Poeten in Euch !

 

Rezensionen:

- Buchpremiere "Rettet die Clowns !", 26.09.2011, Meerane

 

Erschienen: 26.09.2011

Verlag: Mironde Verlag, 1. Auflage, 152 Seiten, Broschüre, Taschenbuch

ISBN: 978-3-937654-61-4


Das ferne Leuchten der Kindheit

Roman

 

Wolfgang Eckert legt mit seinen Kindheitserinnerungen eine Homage an seine Geburtsstadt und an seine Eltern vor. Supermärkte, renovierte Häuser und frei gewordene Plätze bestimmen heute das Stadtbild, das über 200 Jahre von Fabrikschornsteinen dominiert wurde. Kam man früher an jeder Ecke miteinander ins Gespräch, grüßt man sich heute nur noch mit der Lichthupe.

Der Autor erzählt von seiner singend wandernden Schulklasse auf dem Weg zur Rochsburg, vom Klasssenlehrer Wolf, vom Oberpfarrer Krause, von Karl-May-Büchern und der Knabensehnsucht nach dem Sieg der Guten über die Bösen, von Kriegs- und Nachkriegszeit, vom Einmarsch der Amerikaner und danach der Russen in seine Heimatstadt, von Menschen, die ihn formten, vom Leben in einer Kleinstadt, die durchaus Welt atmet.

Mit seinen Träumen und Erinnerungen gibt er uns einen Wink: wir müssen zurück zur Phantasie unserer Kindheit, wenn wir eine Zukunft haben wollen.

 

ISBN-13: 978-3-937654-40-9

160 Seiten, Taschenbuch, 1. Auflage

Erschienen: 28.04.2010, Mironde Verlag

 

Rezensionen:

- Buchpremiere mit Wolfgang Eckert am 03. Mai in der Meeraner Stadtbibliothek

- Buchpremiere, Artikel des Mironde-Verlag

- "Poetenladen", Auszüge aus dem Buch "Das ferne Leuchten der Kindheit"

- Buchlesung in Potsdam, "Leseecke", 16.04.2011


Werter Herr Abgeordneter!

Ein vertraulicher Briefwechsel

 

Bürger Bitterling macht eine neue Erfahrung: »Bisher glaubte ich immer, Anfragen der Bürger werden in den Fraktionen diskutiert und anschließend dem Bundestag vorgelegt, der dann demokratisch entscheidet, wie er will.« Doch der Bundestagsabgeordnete Reizker tritt höchstpersönlich mit ihm in Briefwechsel und hat stets eine Antwort parat ob es sich um das Begehren handelt, den Familienurlaub in Afghanistan zu verbringen, oder die Frage, warum Günter Grass sich nicht viel Ärger erspart hat, indem er Kartoffeln statt Zwiebeln gepellt hätte. Warum aber findet nach der Klärung so vieler grundsätzlicher Fragen der Briefwechsel ein dramatisches Ende ?


Hanskarl Hoerning, Kabarettist, geboren 1931, nach dem Schauspielstudium in Halle, Halberstadt und Eisleben engagiert, von 1958 bis 1997 schreibendes und spielendes Mitglied der »Pfeffermühle«, seither deren Gesellschafter.

 

Erschienen: 1. März 2009

Verlag: Eulenspiegel, 1. Auflage, 160 Seiten, broschiert

ISBN-10: 3359022165

ISBN-13: 978-3359022169


Leute sind andere Menschen

Eingemischtes

 

Wolfgang Eckerts Aphorismus „Reise in die Zukunft“ ist frei von Illusionen: VOR UNS KEINE EINKEHR. HINTER UNS KEINE RÜCKKEHR. Mit seinen Aphorismen unternimmt er teils sarkastisch, teils satirisch und humoristisch, auch nachdenklich hinterfragend mit der wohl knappsten literarischen Form die Demaskierung eines Gesell­schaftssystems, das vorgibt, immer besser zu werden, in Wahrheit aber zurückgeht in alte, nur aufpolierte, Gesellschaftsmuster. Eckert zielt auf die Schwächen seiner Zeitgenossen, ohne mit dem Zeigefinger zu tadeln. Er bezieht sich mit ein: BEVOR MAN EINEN ANDEREN EIN ALTES KAMEL NENNT, SOLLTE MAN SICH SELBST NACH EIGENEN HÖCKERN ABTASTEN. Das alles geschieht manchmal gelassen resignierend, manchmal rebellierend. Er weiß, wie er in der Summe seiner Gedanken bei denen ankommt, die er attackiert: DEN UM IHRE MACHT BANGENDEN: KÖNNTET IHR UNSERE TRÄUME ANFASSEN, LEGTET IHR SIE IN HANDSCHELLEN. So sind seine Aphorismen ein Spiegelbild, das je nachdem, wie man sich dreht oft zum Zerrbild wird und durch Egbert Herfurths Vignetten passende leuchtende Tupfer erhält.

Erschienen: 01. 02. 2007

Verlag: Ingo Koch Verlag, Rostock, 136 Seiten, Paperback, Abbildungen von Egbert Herfurth

ISBN: 978-3-938686-73-7


Leise tönt das Martinshorn

32 Randbemerkungen

 

Seltsame Dinge passieren in diesen 32 Geschichten:
Ein Ehemann verkauft seinen teuer erworbenen Teppich billig an seine Frau; der „Nischel“ von Karl Marx wird in Chemnitz zu seiner Vernichtung wie ein Käse die Straße hinabgerollt; der liebe Gott beginnt in seinem Paradies zuerst wahllos, dann sehr gezielt mit Äpfeln auf Eindringlinge zu schmeißen; ein deutscher Philosoph wird gesucht, der sich von der Mehrwertsteuer absetzten lässt; Kandidaten warten vergebens auf ihre Wähler und Reinhold Messner wird verzweifelt zur Rettung der deutschen Misere herbeigerufen. Und wissen Sie über die Liebesbeziehungen der Stare Bescheid ? Lächelnd, nachdenklich und manchmal zornig bewegt sich Wolfgang Eckert zwischen Vision und Realität durch sein Leben. Menschen, die sein Dasein beeinflussten, tauchen aus ihrem Vergessensein auf. Leise tönt dabei im Hintergrund stets ein Martinshorn, was ebenso seltsam ist, denn Martinshörner stören schrill unsere Ruhe. Hier aber geschieht alles still, doch nicht minder eindringlich. Wenn Wolfgang Eckert damit seine Leser erreicht, bleibt er kein Rufer in der Wüste.

 

Erschienen: 01.01.2004

Verlag: Ingo Koch Verlag, Rostock, 150 Seiten, Paperback

ISBN: 978-3-937179-44-5


Ich war ein Spitzeltäter

Aufzeichnungen eines Ahnungslosen

 

Das ist eine Geschichte, die auch VERRATEN UND VERKAUFT hätte heißen können. Die Akteure sind Fallensteller und Jäger. Es ist darin die Rede von Leuten, die auf ausgefallene Ideen kommen, um Menschen habhaft zu werden, und von welchen, die durch erfolgreiche Abschüsse selber kugelsicher werden wollen. Zwei Welten spiegeln sich: Eine vor 1989 und eine danach. Das alles, was hier verwundert zu lesen ist, stieß dem Autor zu, der einst Humorist war und daran gehindert wurde, weiter einer zu sein. Das Geschilderte macht atemlos, und man fragt sich: Kann es denn so etwas geben? Indem Wolfgang Eckert anhand von Unterlagen, die ihn betreffen, heiter, ironisch und manchmal bitter über sein Leben, seine Träume, Hoffnungen, Irrtümer und Enttäuschungen nachdenklich befindet, entsteht das Bild zweier unterschiedlicher Gesellschaftssysteme, eines Verlierers und eines Siegers. Beide sind in mancher Hinsicht gar nicht so unterschiedlich, weil es in ihnen Betrug, Bedrohung, Hinterlist und Hass gleichermaßen gibt. Es sind die Aufzeichnungen eines Ahnungslosen, aber auch eines Menschen, der dennoch hofft, wieder Vertrauen zu finden.

 

ISBN-13: 978-3-935319-39-3

178 Seiten, Paperback, 2. Auflage

Erschienen: 01. 01. 2003


Sächsische Morde

Kriminalhistorischer Führer durch die Vergangenheit

 

Sachsen als Schauplatz hinterhältiger Betrügereien und blutrünstiger Morde. Wie in der Geschichte vom schönen Jonas, Geiger und Frauenschwarm, gewohnt, aus seinen Vorzügen Kapital zu schlagen, ersticht er eine zahlungsunwillige Kundin. Zugleich war er wohl der einzige Mörder, der zu seiner Hinrichtung über einen Teppich voller Blumen schritt ... Ein anderer erpreßt seinen Verleger, die Geschichten seiner eigenhändig begangenen Verbrechen zu veröffentlichen. Das Spektrum der Greueltaten reicht von Kidnapping bis Kannibalismus, von Gift- und Kindsmorden bis zu Hexenverbrennungen, Prinzenentführung, Brudermord, Raubüberfällen, reicht vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ein Streifzug durch die Kriminalgeschichte Sachsens, bei dem Wolfgang Eckert auch so manchen Justizirrtum ans Licht bringt.

 

ISBN: 978-3-360-01225-8

160 Seiten, gebunden, mit Abbildungen

Erschienen: Verlag: Das Neue Berlin, August 2003, geänderte Nachauflage


Sächsische Morde

Kriminalhistorischer Führer durch die Vergangenheit

 

Sachsen als Schauplatz hinterhältiger Betrügereien und blutrünstiger Morde. Wie in der Geschichte vom schönen Jonas, Geiger und Frauenschwarm, gewohnt, aus seinen Vorzügen Kapital zu schlagen, ersticht er eine zahlungsunwillige Kundin. Zugleich war er wohl der einzige Mörder, der zu seiner Hinrichtung über einen Teppich voller Blumen schritt ... Ein anderer erpreßt seinen Verleger, die Geschichten seiner eigenhändig begangenen Verbrechen zu veröffentlichen. Das Spektrum der Greueltaten reicht von Kidnapping bis Kannibalismus, von Gift- und Kindsmorden bis zu Hexenverbrennungen, Prinzenentführung, Brudermord, Raubüberfällen, reicht vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ein Streifzug durch die Kriminalgeschichte Sachsens, bei dem Wolfgang Eckert auch so manchen Justizirrtum ans Licht bringt.

 

ISBN: 978-3360008527

201 Seiten, gebunden, mit Abbildungen

Erschienen: Verlag: Das Neue Berlin, 1998


Heimat, deine Sterne ...

Leben und Sterben des Erich Knauf - Eine Biografie

 

Aus jahrelanger Sammel- und Schreibarbeit entstand nun die erste Biografie des Mannes, der den Text zum Lied "Heimat, deine Sterne" schrieb. Der Text dieses Liedes, das in den Wunschkonzerten der Wehrmacht so oft gesendet wurde, stammt von Knauf und wurde von Werner Bochmann vertont. Die Beiden hatten das Lied ursprünglich für den Film "Quax, der Bruchpilot" mit Heinz Rühmann vorgesehen und nicht damit gerechnet, dass es ein Front-Schlager wurde.
Erich Knauf, 1895 geboren, stammte aus einem einfachen Elternhaus. Der Vater war Schneider, fühlte sich den politischen Zielen der Sozialdemokraten verbunden, beeinflusste die Gedankenwelt des Sohnes. Er beteiligte sich 1920 als Stoßtruppführer bei der Zerschlagung des Kapp-Putsches im Raum Gera, arbeitete danach als Redakteur, Schriftleiter der Büchergilde Gutenberg in Berlin, wird freier Schriftsteller. Seine Kritik an einer "Carmen"-Aufführung bringt ihm 1934 Schutzhaft im KZ Oranienburg ein. Von 1936 bis 1944 ist er beim Film angestellt, wird Pressechef. Im März 1944 werden er und sein Freund, der Plauener Erich Ohser (Pseudonym e.o.plauen), vom Hauptmann Bruno Schultz denunziert. In der U-Haft beging Ohser Selbstmord, Knauf wurde wegen "defätistischer (abwertender) Äußerungen" zum Tode verurteilt und am 2. Mai 1944 hingerichtet.

 

ISBN-13: 978-3-928678-40-7

210 Seiten, Gebundene Ausgabe, 1. Auflage

Erschienen: 01.01.1998, Chemnitzer Verlag und Druck


Erzgebirge

Winterausgabe

Fotos: Axel M. Mosler. Text: Wolfgang Eckert, Reisen in Deutschland

 

Wer Ruhe sucht, findet sie im Erzgebirge. Sanfte Berge und geheimnisvolle Täler in sattem Grün warten auf den Wanderer.
Versteckte Dörfer und alte Städte wollen entdeckt werden. Und vielleicht gibt es in diesem Weihnachts- und Spielzeugland doch ein Christkind ?

 

 

Erschienen:  1994

Verlag: Bucher, München, 63 Seiten, Gebundene Ausgabe

ISBN-10: 3765808458

ISBN-13: 978-3765808456


Erzgebirge

Fotos: Axel M. Mosler. Text: Wolfgang Eckert, Reisen in Deutschland

 

Wer Ruhe sucht, findet sie im Erzgebirge. Sanfte Berge und geheimnisvolle Täler in sattem Grün warten auf den Wanderer.
Versteckte Dörfer und alte Städte wollen entdeckt werden. Und vielleicht gibt es in diesem Weihnachts- und Spielzeugland doch ein Christkind ?

 

 

 

Erschienen:  1994

Verlag: Bucher, München, 63 Seiten, Gebundene Ausgabe

ISBN-10: 3765808458

ISBN-13: 978-3765808456


Dadrieber lachn mier Saggsn

Sächsische Witze

 

Ein humorvolles "Widse"-Alphabet für alle, die eine Weltsprache nicht erlernen, sondern erlachen wollen.

 

 

Erschienen: 1993

Verlag: Tomus Verlag, 72 Seiten, Gebundene Ausgabe

ISBN-13: 978-3823103332
ISBN-10:
3823103334


Sachsen heiter betrachtet

 

Ein fröhlicher Reiseführer für alle, die Nachfahren des starken August an Elbe, Pleiße und Mulde sowie die "säggssche Gemiedlichkeed" aufspüren wollen, von Wolfgang Eckert und Barbara Henniger.

Der offizielle Reiseführer zu den Freistaatlern der neuen Bundesländer mit ihren historischen Persönlichkeiten, Behausungen, Landschaften und Gewohnheiten.

 

Von "A" - wie August der Starke - bis - "Z" - wie Zwinsch.

 

Erschienen: 1992

Verlag: Tomus Verlag, 1. Auflage, 95 Seiten, Gebundene Ausgabe

ISBN-13: 978-3823105602
ISBN-10:
382310560


Der Meeraner Bote

Geschichten aus einer kleinen Stadt 

 

Wer kennt schon Meerane ? Ist es nur eine jener

kleinen häßlichen, grauen Industriestädte an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen ? Wolfgang Eckert, getreuer Chronist seiner Heimatstadt, entdeckt die Überraschungen dieser „häßlichen Schönen“: Hier wurden der Schriftsteller Erich Knauf, der Schauspieler Ralph Arthur Roberts und der Komponist Werner Bochmann („Heimat, deine Sterne …) geboren. Hier war seit Jahrhunderten die Tuchweberei zu Hause.

 

Wolfgang Eckerts heiter-nachdenkliche Blätter erzählen von den Erlebnissen und Erfahrungen der Menschen im historischen Jahr der deutschen Einheit 1990.

Ein Stück Deutschland en miniature wird sichtbar. 

 

Erschienen: 1991

Verlag: Chemnitzer Verlag, 1. Auflage, 161 Seiten,

Titelillustration und Vignetten von Egberth Herfurth, kartoniert.

ISBN-13: 9783928678001
ISBN-10:
392867800


Plötzlich lachte Dr. Bunsen

Zehn Geschichten und ein Nachwort

 

Merkwürdige Dinge geschehen in einigen Geschichten dieses Bandes: Oder hat jemand schon gehört, daß man sein eigener Großvater werden kann ? Ist es hierzulande möglich, ein Mammut gegen einen Elefanten zu tauschen ? Anderes erscheint uns alltäglicher, etwa wenn von den mancherlei Mühen und Querelen eines Hausbaus erzählt wird oder davon, was der Besuch einer hochgestellten Persönlichkeit mit sich bringt. Wolfgang Eckert erzählt in phantastischen wie in sehr realen Vorgängen, aber immer auf heiter-satirische Weise von unseren Verhältnissen und Verhaltensweisen. Manchmal bleibt uns vielleicht das Lachen im Halse stecken, wir entdecken hinter komischen Grundsituationen unsere eigenen Versäumnisse, Gewöhnungen, Enttäuschungen. Wir entdecken, wie wir sind und wie wir einst werden wollten. Wolfgang Eckert, bekanntgeworden durch seinen Roman "Familienfoto" und den Erzählungsband "Pardon, sagen wir du ?" erweist sich auch in diesem neuen Buch als ein phantasievoller Erzähler und als ein behutsamer, nachdenklicher Moralist.

 

ISBN-13: 978-3-354005-49-1

237 Seiten, Gebundene Ausgabe, 1. Auflage

Erschienen: 1990, Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig,

Illustrationen von Thomas Schleusing


In Lunzenau, da ist der Himmel blau.
Entdeckungen im Landkreis Mittweida

 

Kurze Geschichten.

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen:  1988

Verlag: Landratsamt Mittweida, 56 Seiten, Taschenbuch

ASIN: B00NMYSOSG


Familienfoto

Roman

 

„Herr Eckert, wann schreiben Sie endlich etwas Richtiges, einen Roman?” fragte mich vor Jahren jemand. Seitdem litt ich unter dem Gefühl, nicht vollkommen zu sein. Ich hatte keine Ahnung, wie man einen Roman schreibt, also etwas Richtiges, und begann eine Sache, von der ich seitdem beharrlich behaupte, sie sei ein Roman. Da ich sogar der Meinung bin, andere wissen auch nicht, wie man einen Roman anrichtet, veröffentliche ich hier mein Rezept: Man nehme eine Hauptfigur, sie kann Paul Weidauer heißen, lasse sie mit der Idee aufgehen, die eigene Frau noch einmal zu heiraten, diesmal silbrig, und die Frau paßt ein Foto in einen Rahmen, auf dem sich alle Verwandten befinden, die sie einladen wollen. Und der junge fragt verwundert: „Fünfundzwanzig Jahre verheiratet und nur mich erschaffen, was habt ihr denn die übrige Zeit gemacht?" Dazu benötigt man 360 Seiten Papier, Bleistift, Radiergummi, und sehe den Weidauers beim Betrachten des Fotos über die Schultern. Da treten die Leute aus dem Rahmen oder sie fallen, je nach ihrer Fasson, und ihre Blicke verfolgen einen, wohin man auch geht, und ihre Gedanken mischen sich ein, ob man will oder nicht, und das Ganze verrühre man nachdenklich in der Hoffnung, es wird etwas Richtiges. Ach so! Ein Körnchen Salz nicht vergessen.

 

Erstauflage 1982

ASIN: B001DZN7VU

264 Seiten, Gebundene Ausgabe, 1. Auflage

Erschienen: 1982, Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig

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2. Auflage 1984

ASIN: B001DZN7VU

368 Seiten, Gebundene Ausgabe, 2. Auflage

Erschienen: 1982, Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig

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Neuauflage 2004, Taschenbuch

264 Seiten, Verlag: BS-Verlag-Rostock; Auflage: Neuaufl. (1. März 2004)

ISBN-10: 3899540816
ISBN-13: 978-3899540819


Pardon - sagen wir du ?

Heitere Erzählungen

 

Wissen Sie etwa, wo Transustanien liegt? Kennen Sie den ehemaligen Sargtischler Hubertus Kresse, genannt Ehrwürden? Oder wissen Sie gar um die geheimen Träume zweier Hutvertreter? Nein? In diesem heiteren Erzählband entdecken sie die literarische Landschaft des Autors Eckert
und es darf gelacht werden ...

 

 

Erschienen: 01.01.1973, 2. Auflage 1974, 3. Auflage 1983

Verlag: Mitteldeutscher Verlag; Auflage, 192 bzw. 220 Seiten, Gebundene Ausgabe,

Illustrationen von Rolf Kuhrt

ASIN: B00C0DHAH6

 

4. Auflage 1988

ISBN-13: 978-3354005020
ISBN-10:
3354005